Zertifikate an neue studentische Präventionsfachkräfte übergeben
Fünf Studierende der Universität Greifswald haben heute ihr Zertifikat als studentische Präventionsf…
nach Prüß (2012)
Heranwachsende lernen ihre Verhaltensweisen richtig einschätzen und setzen sich mit eigenen Eigenstellungen auseinander, sodass ein realistisches Selbstbild entsteht.
Verhaltensweisen werden gestärkt bzw. in ihrer Entwicklung gefördert. Evidenzbasierte Programme, die sich an dem Life-Skills-Ansatz orientieren, unterstützen Verhaltensgewohnheiten auszubilden und Handlungskompetenzen zu entwickeln, die Alternativen zum Substanzkonsum darstellen.
Die Akzeptanz des Unterschiedlichen und die Anerkennung von Gemeinsamen wird gestärkt. Daraus resultiert die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls. Die Ich-Stärke ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Grundlage für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches gemeinschaftsfähiges Verhalten.
Wissen über Sachverhalte, welches die Wirkungen bestimmter Verhaltensweisen einschließt, ist die Grundlage einer gesunden Lebensführung. Nach dem Grundsatz „Risikofaktoren schwächen und Schutzfaktoren stärken“ wird die Ausbildung eines angemessenen Lebensstils gefördert. Sind negative Lebensweisen bereits ausgeprägt, bedarf es des Aufbaus neuer, positiver Verhaltensweisen.
Die Familie ist für Heranwachsende eine bedeutende Sozialisationsinstanz. Insbesondere in den ersten Lebensjahren werden hier Verhaltensmuster erlernt und Einstellungen ausgebildet. Die Familie gilt als wichtiger Schutzfaktor in der Entwicklung der Entwicklung von Kindern, kann aber auch zu einem Risikofaktor werden, wenn das Beziehungsgefüge auseinander gerät. Deshalb ist es umso wichtiger, Familien zu stärken. Gemeinsame Freizeitaktivitäten zu gestalten, die Eltern in ihrem Erziehungsauftrag zu unterstützen und sie in ihrer Rolle zu stärken, sind wichtige Bestandteile dieses Bereiches.
Die Suchtprävention ist auf gut ausgebildete Multiplikator/-innen angewiesen.
Multiplikator/-innen werden Grundlagen in der Suchtprävention vermittelt und in ihrer Tätigkeit gestärkt. Auch beratende Tätigkeiten in den Settings gehören in diesen Bereich.
Prüß, Franz (2012). Grenzüberschreitende Suchtprävention. 10 Jahre Grenzüberschreitendes Netzwerk in der Suchtvorbeugung für Euroregion Pomerania. Greifswald: Regionalstelle für Suchtvorbeugung und Konfliktbewältigung Greifswald.
Die Regionalstelle für Suchtvorbeugung und Konfliktbewältigung (RSK) ist eine Einrichtung des Landkreises Vorpommern-Greifswald, welche fest in die kommunalen Strukturen verankert ist. Als koordinierende Einrichtung steuert die Regionalstelle für Suchtvorbeugung und Konfliktbewältigung (sucht-) präventive Maßnahmen im Landkreis. Zu ihren Aufgaben gehören:
Die regionale Suchtprävention wird durch eine enge Zusammenarbeit mit den anerkannten Suchtberatungsstellen im Landkreis Vorpommern-Greifswald sichergestellt. Eine Besonderheit ist der Einsatz von Studierenden, welche durch die RSK in der schulischen Suchtprävention ausgebildet werden.
Bereits 1993 wurde die RSK als gemeinsame Einrichtung der Hansestadt Greifswald und dem damaligen Kreis Greifswald-Land gegründet. Heute wird durch die RSK die Suchtvorbeugung im gesamten Kreisgebiet Vorpommern-Greifswalds – von Greifswald bis Penkun – koordiniert.
Die Suchtprävention stellt einen zentralen Teilbereich der Gesundheitsförderung dar. Mit der Gestaltung von präventiv suchspezifischer Maßnahmen (etwa zu Alkohol, Tabak oder illegalen Substanzen) und der Förderung von Lebenskompetenzen werden die Risiken und Folgen von Suchterkrankungen reduziert und die Gesundheit der Bevölkerung gestärkt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gelegt. Zudem setzt die RSK gemeinsam mit regionalen Akteuren einen besonderen Fokus auf die Zielgruppe „Kinder aus psychisch- und suchtbelasteten Familien“.
Die Tätigkeit der RSK wird durch das landesweite Projekt zur regionalen Suchtprävention in Mecklenburg-Vorpommern umrahmt. Auf Landesebene wird das Projekt durch die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (https://www.lakost-mv.de/verhaltenssucht/regionale-suchtpraevention-mv-gemeinsam-staerken) koordiniert.
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS)
https://www.dhs.de/
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
https://www.bioeg.de/
Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen MV (LAKOST)
https://www.lakost-mv.de/
Deutscher Bildungsserver
https://www.bildungsserver.de/Sucht-und-Praevention-791-de.html
Bildungsserver Mecklenburg-Vorpommern
https://www.bildung-mv.de/schueler/schuelergesundheit/praevention-von-abhaengigkeitsverhalten/
klicksafe – EU-Initiative zur Förderung der Online-Kompetenz
https://www.klicksafe.de/
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